Fragile Masterpieces
Foto: Pharmaziemuseum Universität Basel

Fragile Masterpieces

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Nov3
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Über

Die Ausstellung untersucht die Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Kunst, Gesundheit und Globalisierung im frühneuzeitlichen Europa des 15. bis 17. Jahrhunderts am Beispiel der Apothekengefässe. Albarelli sind dabei die ikonischen Apothekengefässe der italienischen Renaissance. Die Apotheker nutzen sie für die Aufbewahrung ihrer Zutaten und fertigen Arzneimittel. Ihre kunstvolle Bemalung macht diese Keramik zu handwerklichen und technologischen Meisterwerken ihrer Zeit und prägt das Bild der Apotheke für Jahrhunderte. Dabei zeigen sie die Apotheke als Teil einer eng verflochtenen Handels- und Wissensgemeinschaft. Die Apothekengefässe ermöglichten einem ausgewählten Personenkreis, im Umfeld der schnell fortschreitenden pharmazeutischen und medizinischen Entwicklung ihre Autorität und Herrschaft über Wissen und Praxis auszustrahlen. Mit dem Blick auf die Materialität der Gefässe zeigt die Ausstellung die kontinuierliche Suche nach neuen Erkenntnissen und neuen Technologien sowie die Austauschnetzwerke von Rohstoffen und Wissen. Albarelli sind ein charakteristisches Beispiel für das Experimentieren und Transformieren von Rohstoffen, welche die Keramikwerkstätten mit den Apothekenpraktiken verbinden. Zum ersten Mal ist der Majolika-Sammlung des Pharmaziemuseums eine eigene Sonderausstellung in Verknüpfung mit aktueller Forschung gewidmet. Sie umfasst nicht nur eine kunst- und pharmaziegeschichtliche, sondern auch eine naturwissenschaftliche Erforschung, bei der Bemalung und Glasur untersucht wurden.
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Wo
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Details & Quelle

Veranstalter: Pharmaziemuseum Universität Basel →
Veranstalter: Pharmaziemuseum Universität Basel
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