Brian Fallon & The Painkillers
Foto: Astra Kulturhaus

Brian Fallon & The Painkillers

Nov4
Mittwoch, 20:00Astra Kulturhaus · Berlin
·Konzerte ·41,48 EUR
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Über

Manche Musiker*innen altern in Würde, indem sie leiser werden. Sie wählen den Rückzug ins Akustische, drosseln das Tempo und blicken altersweise auf das eigene Werk. Und dann gibt es Brian Fallon. Der Frontmann der PunkrockInstitution The Gaslight Anthem macht auf seinem fünften Soloalbum „Not Bad for New Jersey“ genau das Gegenteil: Er dreht die Verstärker auf. Fallon feiert die Rückkehr zur ungestümen Romantik jener Rocksongs, die ihn als Jugendlichen prägten. Es ist eine Hommage an die Unvernunft sowie an Figuren, die zu viel riskieren und bedingungslos lieben. Musikalisch schlägt sich das in einer rasanten Mischung aus PowerPop und Heartland-Rock nieder. Produziert von Butch Walker und größtenteils live in der Nähe von Nashville eingespielt, verweigert sich die Platte jeder zynischen Abgeklärtheit. Stattdessen regiert die pure, raue Energie, unterstützt von hochkarätigen Gästen wie Brandon Flowers (The Killers) oder Def-Leppard-Gitarrist Phil Collen. Diese kompromisslose Leidenschaft entfaltet ihre wahre Kraft dort, wo Fallons Musik seit jeher zu Hause ist: auf der Bühne. Live-Konzerte sind für den Songwriter aus New Jersey keine bloße Pflichtübung, sondern das eigentliche Zentrum seines Schaffens. Wenn Fallon mit seiner Reibeisenstimme vor das Publikum tritt, überträgt sich die Dynamik der LiveAufnahmen direkt in den Saal. Seine Tourneen leben von diesem kollektiven Moment des Ausbrechens, in dem die Grenze zwischen Band und Publikum verschwindet. Es geht um das gemeinsame Erleben von Songs, die vom Scheitern und Wiederaufstehen erzählen, Hymnen für die Außenseiter*innen, die trotz aller Rückschläge weitermachen. Auf der Bühne wird diese geteilte Melancholie zu einer feierlichen Euphorie. Das Album reflektiert diese Live-Energie perfekt. Der wuchtige Titelsong blickt fast ungläubig auf das eigene Überleben zurück, während das mit Brandon Flowers geschriebene „Love at the End of the World“ ganz ohne Refrain auskommt und eine hypnotische Dringlichkeit entwickelt.
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Wo
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Details & Quelle

Veranstalter: Loft Concerts GmbH →
Veranstalter: Loft Concerts GmbH
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